Die grund_schule der künste* ist ein Bildungsort unter dem Dach der Universität der Künste Berlin und damit ein besonderer Baustein des Berliner Grundschullehramtsstudiums. Darüber hinaus ermöglicht die grund_schule der künste Kindern, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft, an der Welt der Künste teilzuhaben. Die Künste sind in diesem Zusammenhang als ein unverzichtbarer Kern der grundlegenden Bildung zu verstehen. Neben ihrem Eigensinn und –wert fördern und fordern die Künste Imaginationsfähigkeit und Fantasie und damit individuelle Lern- und Bildungskompetenz. In diesem Sinne erforschen in der grundschule der künste Studierende wie Lehrende gemeinsam mit Kindern und ihren Lehrerinnen und Lehrern, wie Bildung durch die Künste gelingen kann.



Zwischen Kind und Kunst – Ohne ästhetische Bildung ist kulturelle Bildung sinn-los

Rede von Kulturstaatsministerin Monika Grütters anlässlich der Einweihung der „grund_schule der künste“ der Universität der Künste
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Architektur lesen lernen

Die Rezension von Kirsten Winderlich über Turit Fröbes neues Buch ist  in den BDK-Mitteilungen erschienen.

 Fröbe, Turit: Alles nur Fassade? Das Bestimmungsbuch für moderne Architektur. Köln (DuMont Buchverlag) 2018; 176 Seiten, 500 farbige Abbildungen; 20,00 Euro; ISBN 978-3-8321-9947-0

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Von den Fenstern ausgehend nicht nur Architektur einordnen können, sondern auch ein Gefühl für sie zu bekommen – geht das? Dass das geht zeigt ein Spaziergang mit dem Bestimmungsbuch von Turit Fröbe im Gepäck. Ähnlich wie Franz Hessel (1929) geht es auch Fröbe um den verlangsamten und dabei wahrnehmenden Blick für die Elemente, die Architektur ausmachen. Fenster, Material und Form sind dabei die Kategorien, über die sich der jeweilige Stil der Architektur bestimmen lässt. Bewusst legt die Architekturhistorikerin dabei den Schwerpunkt nicht, wie ansonsten im Rahmen von Publikationen zur Architektur üblich, auf das Besondere und Herausragende, sondern auf das Alltägliche. Wer die „Kunst der Bausünde“ (2013) kennt, merkt schnell: Turit Fröbe bleibt sich treu. Mit Humor und gleichzeitig unersättlicher Freude am Detail, führt sie uns mit ihrem Bestimmungsbuch in das Wesen der modernen Architektur ein und befähigt uns damit sie zu „lesen“.

Auch didaktisch ist das Buch ausgeklügelt und von seltener Gewitztheit. Mit einem Überblick über Fenster und ihre unterschiedlichen Formate steigen wir ein und lernen, was die Fassaden uns über die Stile der Moderne, inklusive Vormoderne, zu erzählen haben. Dabei wird auch berücksichtigt, dass die Entwicklungen in der ehemaligen BRD und DDR unterschiedlich bzw. leicht zeitversetzt verlaufen sind. Was wäre eine Erkundungstour ohne die Gefahr einer Falle? Turit Fröbe hat daran gedacht und sensibilisiert uns mit einem Button „Achtung NEO Falle!“ dafür, dass wir gegenwärtig im Stadtraum vielen Baustilen der Moderne als Revival begegnen. Sie rät: „Schauen Sie besser noch einmal bei den Neo-Stilen ab Seite 158 nach!“ (15)

Kurzum: Das Buch ist gerade im Hinblick auf die Rahmenlehrpläne, die Architektur explizit als Unterrichtsgegenstand hervorheben, ein Gewinn und sollte deshalb in keinem Kunstunterricht fehlen – weder im Gymnasium noch in der Grundschule!

Kirsten Winderlich

BDK-Mitteilungen 1.2019, S. 47

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Festtagsgrüße

Mit schönen Erinnerungen an unsere Weihnachtsfeier mit vielen freundlichen Begegnungen verabschieden wir uns in die Feiertage, wünschen ein Frohes Fest und einen Guten Übergang in ein sicher ereignisreiches Jahr 2019.

Das Team der grund_schule der künste

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PreColleges in der grund_schule der künste

Am 14. Dezember haben wir im Rahmen der PreColleges unsere Türen für potenzielle Studierende für die Grundschule mit vertieftem Fach Bildende Kunst an der UdK geöffnet. Inspiriert von einem lebhaften Austausch in unseren Räumen, die in Kooperaiton mit Künstler*innen gestaltet wurden – darunter auch der „Raum für Bildung und Bilder“ von Olafur Eliasson – sind wir gespannt, wen wir im nächsten Wintersemester an der UdK und in der grund_schule der künste begrüßen dürfen!

Viel Erfolg für die Bewerbung!

[Turit Fröbe]

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grund_schule kunst bildung, band sechs: kinderzeichnung?

Gerade erschienen und jetzt erhältlich:

Die Beiträge des sechsten Bandes der Schriftenreihe grund_schule kunst bildung diskutieren theoriegebunden Möglichkeiten, Kindern Raum für ihre eigenen Bilder zu geben und regen auf diese Weise eine Bild(ungs)praxis an, die in Anlehnung an Bernhard Waldenfels nicht nur Sichtbares aufzeigt, sondern sehend macht und dabei Kinder unterstützt, Mögliches ins Bild zu bringen.

Mit Beiträgen von Birgit Engel, Liesa Hirschmüller, Johannes Jakobi, Maryam Khanahmadi, Sarah Loibl, Janna Rakowski, Conrad Rodenberg, Judith Seng, Annika Vogt, Anna Willer und Kirsten Winderlich.

erhältlich beim Athena Verlag

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Ist das Kunstdidaktik?

Einblicke in ein Artist in Residence Projekt von Merle Richter

 

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Architektur lesen lernen

Turit Fröbe, ehemals Gastprofessorin in der grund_schule der künste stellt ihr neues Buch aktuell auf der Frankfurter Buchmesse vor

 Fröbe, Turit: Alles nur Fassade? Das Bestimmungsbuch für moderne Architektur. Köln (DuMont Buchverlag) 2018; 176 Seiten, 500 farbige Abbildungen; 20,00 Euro; ISBN 978-3-8321-9947-0

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Von den Fenstern ausgehend nicht nur Architektur einordnen können, sondern auch ein Gefühl für sie zu bekommen – geht das? Dass das geht zeigt ein Spaziergang mit dem Bestimmungsbuch von Turit Fröbe im Gepäck. Ähnlich wie Franz Hessel (1929) geht es auch Fröbe um den verlangsamten und dabei wahrnehmenden Blick für die Elemente, die Architektur ausmachen. Fenster, Material und Form sind dabei die Kategorien, über die sich der jeweilige Stil der Architektur bestimmen lässt. Bewusst legt die Architekturhistorikerin dabei den Schwerpunkt nicht, wie ansonsten im Rahmen von Publikationen zur Architektur üblich, auf das Besondere und Herausragende, sondern auf das Alltägliche. Wer die „Kunst der Bausünde“ (2013) kennt, merkt schnell: Turit Fröbe bleibt sich treu. Mit Humor und gleichzeitig unersättlicher Freude am Detail, führt sie uns mit ihrem Bestimmungsbuch in das Wesen der modernen Architektur ein und befähigt uns damit sie zu „lesen“.

Auch didaktisch ist das Buch ausgeklügelt und von seltener Gewitztheit. Mit einem Überblick über Fenster und ihre unterschiedlichen Formate steigen wir ein und lernen, was die Fassaden uns über die Stile der Moderne, inklusive Vormoderne, zu erzählen haben. Dabei wird auch berücksichtigt, dass die Entwicklungen in der ehemaligen BRD und DDR unterschiedlich bzw. leicht zeitversetzt verlaufen sind. Was wäre eine Erkundungstour ohne die Gefahr einer Falle? Turit Fröbe hat daran gedacht und sensibilisiert uns mit einem Button „Achtung NEO Falle!“ dafür, dass wir gegenwärtig im Stadtraum vielen Baustilen der Moderne als Revival begegnen. Sie rät: „Schauen Sie besser noch einmal bei den Neo-Stilen ab Seite 158 nach!“ (15)

Kurzum: Das Buch ist gerade im Hinblick auf die Rahmenlehrpläne, die Architektur explizit als Unterrichtsgegenstand hervorheben, ein Gewinn und sollte deshalb in keinem Kunstunterricht fehlen – weder im Gymnasium noch in der Grundschule!

Kirsten Winderlich

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Rezension zu MEIN BUCH von Jens Thiele in »1001 Buch. Das Magazin für Kinder-und Jugendliteratur«

Mein Buch. Das Sprachbildungsbuch für Kinder

hrsg. von Kirsten Winderlich
Pappbox mit drei Heften und zwei Farbstiften
Verlag Was mit Kindern GmbH, Berlin 2018
€ 9,90

Mein Buch Elisa Bauer
Foto von Elisa Bauer

Bilderbücher, die ihre Adressaten aus der Rezeptionshaltung herauslocken und zur aktiven Gestaltung motivieren wollen, haben es auf dem Buchmarkt traditionell schwer. Sie werden oft in die Sach- und Spielbuchecke gedrängt. Einen ähnlich schweren Stand haben Bilderbücher, deren Illustrationen von Kindern und nicht von professionellen Illustratoren angefertigt werden; auch sie sind auf dem Markt nicht nachgefragt, wie zahlreiche Versuche belegen. Mit diesen beiden Hypotheken geht Mein Buch an den Start, ein Projekt, das in der grund_schule der künste an der Universität der Künste Berlin entwickelt wurde. Es geht um einen offenen, kreativen Umgang mit Sprache und Bildern, mit Buchstaben, Wörtern und Bildzeichen. Es geht um Zugänge zur Bildung durch eigene Erfahrungen mit dem Erzählen von Geschichten. Was zunächst nach einem Lernlesebuch für die Grundschule klingt, ist tatsächlich etwas grundlegend Anderes. Das wird schon am Design deutlich: man öffnet nicht ein Buch, sondern eine Pappschachtel, in der drei Hefte sowie zwei dicke Buntstifte liegen, ergänzt durch einen Stapel leerer Buchseiten. Heft 1 bietet Ansätze von Geschichten, überwiegend in Bildern erzählt, die Kinder angefertigt haben. Diese Geschichtsanfänge können weitererzählt oder umgedeutet werden, durch eigene Zeichnungen auf freien Heftseiten oder durch Hineinzeichnen in vorhandene Bilder. Die narrativen Vorgaben wechseln dabei in ihren ästhetischen Grundformen, in ihren Stimmungen und in ihrer Sinnlichkeit, so dass hier Erzählen in seinen vielfältigen Kommunikationsformen erfahrbar wird. Auch Heft 2 führt den offenen, spielerischen Ansatz der Annäherung an Sprache fort. Das Wort Anfang mit seinen einzelnen Buchstaben wird nun zum Spiel- und Experimentierfeld, sowohl für die Macher als auch für die Nutzer. In lockerer Anlehnung an die bildhaften ABC-Bücher kann man sich in die fantasievolle Buchstaben-Welt durch Wort und Bild einklinken. Das dritte Heft verdeutlicht noch einmal die Grundidee der Autor_innen, bildnerische Äußerungen von Kindern als Basis und Motivation für eigene, individuelle Erzählübungen zu nutzen. Auf ästhetisch ausgesprochen reizvollen und anregenden Bildflächen, die Kinder mit Hilfe von Zeichenmaschinen hergestellt haben, kann nun eine eigene längere Geschichte mit einem dramaturgischen Verlauf gezeichnet und geschrieben werden, ohne pädagogischen Zeigefinger oder einengende Vorgaben.

Die Intention des Projektteams, dass sich Zugänge zur (fremden) Sprache über das Erzählen mit seinen bildhaften und sprachlichen Mustern und Regeln, aber auch mit den Möglichkeiten individueller Ausdeutungen ergeben, wird in den drei Heften mit ihren aufeinander abgestimmten Materialien überzeugend umgesetzt.

Man versteht die Konzeption dieses ‚Buchs‘ noch klarer, wenn man sich den kulturpolitischen Hintergrund vergegenwärtigt. Das Autorenteam hat sich zum Ziel gesetzt, mit Mein Buch all den Kindern in Berlin eine Chance auf Teilhabe an der deutschen Sprache und damit an Bildung zu geben, die durch Migration, Flucht und soziale Ausgrenzung erschwerte Lernbedingungen vorfinden. Die Pappbox wurde bereits an viele Kinder über die grund_schule der künste kostenlos verteilt. Mein Buch könnte Kindern auch an jedem anderen Ort eine solche Chance bieten, auch oder gerade jenseits der klassischen Lernorte.

Jens Thiele

im Magazin für Kinder- und Jugendliteratur “1001 Buch“ (3/18)

grundschulekunstbildung

Rezension zum fünften Band der Schriftenreihe »grund_schule kunst bildung« von Flurina Affentranger (CH), erschienen in den BDK Mitteilungen, 3.2018, S. 46

cover_grund schule kunst bildung_band fünf

Zu Sprachen finden

Wie kommen wir zur Sprache? Als hochaktuelles Bildungs- und sozialpolitisches Thema drängt die Frage nach der Sprachbildung und Sprachförderung in der Schule auf allen Stufen. Die Globalisierung und wachsende Komplexität unserer Lebenswelten stellen hohe Anforderungen an die sprachlichen und literalen Kompetenzen. Doch geht es auch um das Finden eigener Sprachen – Sprachen, die Ausdrucksmittel persönlicher Wahrnehmung, Reflexion und Emotion sein können.

Unumstritten ist die Sprachbildung, insbesondere in der Grundschule, eine interdisziplinäre Aufgabe. Welche Perspektiven aber öffnen sich, wenn sie nicht nur mit wissenschaftlichem Blick, sondern auch aus künstlerischer Haltung heraus gedacht wird? Der fünfte Band der von Kirsten Winderlich herausgegebenen Schriftenreihe, grund_schule kunst bildung’ zeigt Wege auf, wie es gelingen kann, ausgehend von ästhetisch-künstlerischen Zugängen zu Sprachen zu finden.

In neun Beiträgen wird vielstimmig offenkundig, wie neben dem gesprochenen oder geschriebenen Wort gleichberechtigt auch das künstlerisch Hervorgebrachte von Kindern als sprachliche Äusserung verstanden werden kann. Dabei liegt das Wesentliche nicht bloss im Festgehaltenen sondern auch im Flüchtigen: im bildnerischen Prozess, in der Klangproduktion, in der Vermittlungssituation, im Performativen oder schlicht in der gemeinsamen Präsenz von Kindern, Studierenden und Lehrenden.

Eindrücklich schildert Conrad Rodenberg (‚Erzählen zwischen Bild und Klang‘) wie im Moment einer Klangimprovisation vor Bildern jede Forderung der Kinder nach Erklärungen, wie die Musik zu spielen sei, ausbleibt. Die Lust am Ausprobieren führt zu einem Sich-Einlassen, das vom Spontanen lebt. Darin scheint ein Schlüsselmoment zu liegen, der in unterschiedlichen Formen in allen Beiträgen anklingt. Sprachen ereignen und entwickeln sich dann, „wenn wir uns mit aller Aufmerksamkeit einer Sache widmen“ (Winderlich, 2017).

Involviert in den Lehr- Lern- und Forschungsort ‚grund_schule der künste‘, der unter dem Dach der Universität der Künste Berlin steht, schreiben die Autor*innen (Vivienne Appelius, Nick Ash, Turit Fröbe, Evelyn May, Janna Rakowski, Conrad Rodenberg, Jens Thiele, Sandra Topan und Kirsten Winderlich) aus forschender, lehrender, vermittelnder und studentischer Sicht. Als fruchtbares Wechselspiel von theoretischer Fundierung und dokumentierter Praxis ist die Publikation anregender Impuls in der Auseinandersetzung mit der drängenden Frage nach Sprachbildung und betont nicht zuletzt die Relevanz ästhetisch-künstlerischer Bildung in der Schule.

Flurina Affentranger

 

Rezension zum fünften Band der Schriftenreihe »grund_schule kunst bildung« von Flurina Affentranger (CH), erschienen in den BDK Mitteilungen, 3.2018, S. 46

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Als Künstlerin in der Grundschule

Die grund_schule der künste fordert einen künstlerischen Kunstunterricht für Grundschulen.

Entsprechend hat die grund_schule der künste  ein Artist-in-Residence-Programm ins Leben gerufen, das wegweisende Impulse für ein Stiftungsprogramm gegeben hat.

Hören Sie hier die Erfahrungen der Künstlerin Merle Richter:

Deutschlandfunk Kultur, Studio 9

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Modulabschlussprüfungen SoSe18

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Die Termine für die Modulabschlussprüfungen in MÄErz und in Kunstdidaktik Grundschule stehen nun fest. Die Prüfungen finden statt am

Freitag, den 13.7. ab 9 Uhr und

Montag, den 16.7. ab 12 Uhr

Am 13.7. sollen vornehmlich die Prüfungen in MÄErz und am 16.7. vornehmlich die Kunstdidaktik-Prüfungen stattfinden.

Der Tutoriumstermin, bei dem der Rahmen, die Anforderungen für die Prüfungen sowie Fragen besprochen werden können, findet am Donnerstag, den 14.6. von 15 – 16 Uhr in der Forschungswerkstatt (Raum 12) in der Bundesallee 1-12 statt.

Die Anmeldung mit dem Prüfungsthema an Frau Radke (Hardenbergstr. 33, Raum 122b; maja.radke@intra.udk-berlin.de) oder Herrn Rodenberg (c.rodenberg@udk-berlin.de)

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Was fehlt den Lehrwerken für die Deutsche Sprache?

Am 24. April 2018 sprach Anja Herzog vom Kulturradio rbb mit Kirsten Winderlich über MEIN BUCH – das neue Sprachbildungsbuch für Kinder.

 

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Kick Off für MEIN BUCH – Das Sprachbildungsbuch

MEIN BUCH ist ein Buch, das Kindern über Bilder Geschichten erzählt und dabei anregt die Geschichten weiterzuerzählen und zu -zeichnen. Es handelt sich also um ein Buchobjekt, in das Kinder schreiben zeichnen und malen können – und das auf diese Weise zu IHREM BUCH wird.

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Am 27. April waren rund 250 Kinder zu Gast in der grund_schule der künste, um das Sprachbildungsbuch in feierlichem Rahmen entgegenzunehmen.

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Die Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie stellt MEIN BUCH 12.000 Kindern kostenlos zur Verfügung.

http://bilderbuchkunst.de/portfolio/mein-buch-dein-buch/

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Fotos von Cindy Wimmer

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Kick-Off-Veranstaltung zu »MEIN BUCH«

MEIN BUCH, das Sprachbildungsbuch für Kinder, ist ein Schreib-, Mal- und Zeichenbuch, das die grund_schule der künste gemeinsam mit vielen Kindern und in Kooperation mit dem Wamiki Verlag entwickelt und realisiert hat. Gefördert von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird das BUCH, das über Bilder anregt ins Erzählen und Schreiben zu kommen, 12.000 Kindern kostenlos zur Verfügung gestellt. Am Donnerstag, den 26. April um 11 bis 13 Uhr, erhalten Lehrkräfte Informationen und Einblick in das innovative Projekt ästhetisch-künstlerischer Sprachbildung.

Am Freitag, den 27. April, stehen die Türen der Grundschule der Künste für eine feierliche Übergabe der Bücher an Schulklassen zwischen 9 und 13 Uhr offen.

Zu beiden Terminen sind Schulklassen Berliner Grundschulen sowie pädagogische Fachkräfte und Schulberaterinnen und Schulberater herzlich eingeladen.

Ort:
Raum 9 der grund_schule der künste,
Universität der Künste Berlin
Bundesallee 1-12
10719 Berlin (Nähe U9: Spichernstraße)

Bitte schicken Sie uns eine E-mail mit Ihrer Anmeldung bis zum 20. April an: grundschulekunstbildung@udk-berlin.de

Wir freuen uns auf Sie!
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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommer 2018

Hier finden Sie das kommentierte Vorlesungsverzeichnis mit den Seminaren in Kunstdidaktik Grundschule und MÄERZ für das Sommersemester 2018 zum Download als pdf:

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KVV_SoSe18

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Open Lab

Wer noch Fragen zum Fachbereich MÄErz hat, Literatur sucht oder einfach über den Studiumsalltag ein paar Fragen stellen möchte, dem stehen an folgenden Tagen die Türen der Forschungswerkstatt auf:

1. März 15-17 Uhr
22. März 15-17 Uhr

Ab dem 19.04. findet das Open Lab wieder wöchentlich statt.

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grund_schule kunst bildung, band fünf: sprachen

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Der fünfte Band der von Kirsten Winderlich herausgegebenen Schriftenreihe »grund_schule kunst bildung« widmet sich dem Thema »Sprachen« und meint damit nicht nur die vielen Sprachen dieser Welt, sondern insbesondere die Sprachen, die entstehen, wenn wir uns mit aller Aufmerksamkeit einer Sache widmen und dabei Sprachen entwickeln, die greifbar machen, was über die gewohnte Sprache im Kontext des »Schulwissens« fast unmöglich erscheint.
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Rezension von Ruth Kunz, Pädagogische Hochschule Bern, Schweiz

Schriftenreihe band vier: Artist in residence

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Orte – Räume – Athmosphären

Kabel und Korken, Klebebänder, Folien, Schnüre, Schläuche — fragile Augenblickskonstruktionen aus Draht und Stäben, punktuell von farbigen Akzenten durch­wirkt. Als diese kleinen, plastischen Ereig­nisse sind sie Teil eines größeren Gefüges — einer von Kindern, Künstlern und Künstlerin­nen inszenierten Landschaft.
Im Projekt ,Artist-in-Residence` (2014-­2016), von Kirsten Winderlich und Nick Ash an der Universität der Künste Berlin initiiert, verzichten die eingeladenen Kunstschaffen­den auf ein aktives Unterrichten. Stattdes­sen arrangieren sie Materialien und Objekte so, dass von den fragmentarischen Setzun­gen ein Anreiz ausgeht, damit zu hantieren, zu spielen, das Vorgefundene zu verändern und zu transformieren. Leere und Fülle, un­besetzter Raum und Material lassen einen ‚Ort’ entstehen, der als inszenierter zum Handeln einlädt und — in Anlehnung an Martina Löw— Raum als relationale Erfah­rung immer wieder neu konstituiert.
Das lebendige Zusammenspiel von theoreti­scher Fundierung (Kirsten Winderlich), dich­ter Beschreibung (Nick Ash), Reflexionen und Betrachtungen der Beteiligten zeigt, wie Kunstdidaktik von Handlungsräumen her neu zu denken wäre.
Welche Energie geht von einem Setting aus, das Wahrgenommenes — nicht Idee und In­tention — an den Anfang setzt? Sensibel für das Körperliche, das Beseelt-Figurative ent­decken die Kinder das Potential der Brico­lage und lernen mit und von den Dingen. Einmal nicht der Last der Erwartungen an ein Werk ausgesetzt, erleben Kunstschaffen­de und Kinder, wie sich im Respons auf eine konkrete plastisch-räumliche Situation neue Erfahrungen auftun und der materialisier­te Dialog in den eigenen Hervorbringungen weiterwirkt. Die Temporalität der Arbeiten hat etwas Befreiendes: Sie lässt eine Lust an repetitiven Handlungen, eine Freude am Kommen und Gehen verschiedener ästhe­tischer Muster entstehen. Fasziniert entde­cken die Beobachtenden — der Lehrer, die Studentin — welche Intensität das Sinnliche eröffnet. Es ist „eine Intensität, die weiter reicht als alles, was als Bedeutung, Ziel oder Zweck vorgestellt werden kann” (Jean-Luc Nancy).
Mit ,Artist-in-Residence` ist ein Format ent­standen, das die kontinuierliche Begegnung von Kindern, Künstlerinnen und Künstlern und Forschenden über einen längeren Zeit­raum ermöglicht. Verankert in der ,grund_ schule der Künste, einem raumbezogenen Lehr- und Forschungsmodell, macht es (Selbst-) Bildungsprozesse beschreibbar: als ein Geschehen, das sich in Zeit und Raum, im Widerspiel mit den Dingen und im Aus­tausch mit den Menschen vollzieht.
Ruth Kunz

erschienen in BDK-Mitteilungen 3/2017

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Die neue Publikation zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung von Prof. Dr. Kirsten Winderlich ist erschienen!

Wenn ein Individuum mit seiner Umgebung nicht auf komplexe, subtile und anregende Weise in Verbindung tritt, wird es wenig Bedeutsames zu sagen geben. (Elliot Eisner)

BilderbildenSprache

Eine Sprache zu lernen heißt auch etwas in dieser Sprache zu sagen zu haben. Dieses bedeutet, Wahrgenommenes, Erlebtes und Erfahrenes in seiner Vielfalt und Dichte zum Ausdruck zu bringen und sich darüber mit Anderen auszutauschen. Eine ästhetisch-künstlerische Sprachbildung fördert in diesem Sinne die Wahrnehmung und Imaginationsfähigkeit. Sie gibt Kindern Raum für das Spiel und Experiment mit Sprache und ermöglicht ihnen dadurch, Sprache zu gestalten.

In Auseinandersetzung mit der Frage, welche Medien Kinder in diesen Sprachbildungsprozessen unterstützen können, stellt Kirsten Winderlich zeitgenössische Bilderbücher vor, die auf bemerkenswerte Weise mit dem Alphabet spielen, und macht zahlreiche Vorschläge für Bildungspraxis und Unterricht. Nach „Bilder bilden“ ist „Bilder bilden Sprachen“ bereits die zweite Publikation zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung, die in hoher Auflage durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert wird.