Die grund_schule der künste* ist ein Bildungsort unter dem Dach der Universität der Künste Berlin und damit ein besonderer Baustein des Berliner Grundschullehramtsstudiums. Darüber hinaus ermöglicht die grund_schule der künste Kindern, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft, an der Welt der Künste teilzuhaben. Die Künste sind in diesem Zusammenhang als ein unverzichtbarer Kern der grundlegenden Bildung zu verstehen. Neben ihrem Eigensinn und –wert fördern und fordern die Künste Imaginationsfähigkeit und Fantasie und damit individuelle Lern- und Bildungskompetenz. In diesem Sinne erforschen in der grundschule der künste Studierende wie Lehrende gemeinsam mit Kindern und ihren Lehrerinnen und Lehrern, wie Bildung durch die Künste gelingen kann.



Zwischen Kind und Kunst – Ohne ästhetische Bildung ist kulturelle Bildung sinn-los

Rede von Kulturstaatsministerin Monika Grütters anlässlich der Einweihung der „grund_schule der künste“ der Universität der Künste
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Ästhetisch-künstlerische Sprachbildung in der grund_schule der künste

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An zwei Terminen möchten wir Lehrerinnen und Lehrer einladen, die Arbeit der
grund_schule der künste (UdK Berlin) kennenzulernen. Besonderer Fokus liegt auf durchgeführten Projekten zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung. Die von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie geförderten Projekte „Willkommensraum 01“ (Wintersemester 2016/17) und „Mein Buch“ (Sommersemester 2017) werden vorgestellt. Ziel der Veranstaltungen ist die Vermittlung von angewandten Ansätzen der grund_schule der künste, sowie reger Austausch über Perspektiven zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung.

Eingeladen sind alle Lehrkräfte an Grundschulen, die im Kontext von Sprachbildung arbeiten (Willkommensklassen; Deutsch, Kunst, Musik, DAF, DAZ).

Termine:
Montag 18.12.17 von 14:30 bis 16:30 Uhr
ODER
Dienstag 19.12.17 von 14:30 bis 16:30 Uhr

Ort:
Universität der Künste Berlin, Gebäude Bundesallee 1-12, 10719 Berlin (U9: Spichernstraße)
Raum 9 (Erdgeschoss)

Dozenten:
Nick Ash (grund_schule der künste, UdK)
Conrad Rodenberg (grund_schule der künste, UdK)

Anmeldung unter:
c.rodenberg@udk-berlin.de

 

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Bilder bilden Sprachen

Neue Publikation zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung befindet sich im Druck!

Wenn ein Individuum mit seiner Umgebung nicht auf komplexe, subtile und anregende Weise in Verbindung tritt, wird es wenig Bedeutsames zu sagen geben. (Elliot Eisner)

BilderbildenSpracheEine Sprache zu lernen heißt auch etwas in dieser Sprache zu sagen zu haben. Dieses bedeutet, Wahrgenommenes, Erlebtes und Erfahrenes in seiner Vielfalt und Dichte zum Ausdruck zu bringen und sich darüber mit Anderen auszutauschen. Eine ästhetisch-künstlerische Sprachbildung fördert in diesem Sinne die Wahrnehmung und Imaginationsfähigkeit. Sie gibt Kindern Raum für das Spiel und Experiment mit Sprache und ermöglicht ihnen dadurch, Sprache zu gestalten.

In Auseinandersetzung mit der Frage, welche Medien Kinder in diesen Sprachbildungsprozessen unterstützen können, stellt Kirsten Winderlich zeitgenössische Bilderbücher vor, die auf bemerkenswerte Weise mit dem Alphabet spielen, und macht zahlreiche Vorschläge für Bildungspraxis und Unterricht. Nach „Bilder bilden“ ist „Bilder bilden Sprachen“ bereits die zweite Publikation zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung, die in hoher Auflage durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert wird.

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Ort und Raum – Präsentation

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Die Auseinandersetzung mit Ort und Raum ist essentiell für die Initiierung grundlegender ästhetischer Bildung. Aus diesem Grund nimmt diese in den Modulen für die Ästhetische Bildung in den Masterstudiengängen für das Grundschullehramt eine Schlüsselrolle ein.

Steigen Sie ein und folgen Sie der Präsentation des Seminars von Gabriele Sagasser (Carl-Kraemer-Grundschule) und Friederike Holländer (Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung), die auf beeindruckende Weise die Schnittstellen zwischen Hochschule, Schule und Museum produktiv macht.

Ort und Raum 2017

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Stottern – Audio-Beitrag, Band 5 unserer Schriftenreihe

Mit Kindern zu arbeiten und Künstlerin zu bleiben, ohne ins Stottern zu geraten, ist das Thema des Beitrags von Vivienne Appelius im 5. Band unserer Schriftenreihe “grund_schule kunst bildung” (Athena Verlag). Vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen im Praxissemester hat sie ihren alten Kassettenrecorder besprochen und dabei Ideen gefunden, wie Sprache und Kunst zusammenkommen können.

Hier finden Sie den Audio-Beitrag auf unserer Seite bei Voice Republica:
“Stottern” von Vivienne Appelius

 

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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Winter 2017/18

Hier finden Sie das kommentierte Vorlesungsverzeichnis mit den Seminaren in Kunstdidaktik Grundschule und MÄERZ für das Wintersemester 2017 / 18 zum Download als pdf:

grund_schule der künste – Lerveranstaltungen im WiSe 2017_18

Hier finden Sie außerdem den Link zum aktuellen Online-Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Kunstdidaktik und Ästhetische Bildung.
Wichtiger Hinweis: Bei der Suche nach Lehrveranstaltungen online immer den folgenden Pfad wählen:

– Veranstaltungen der Fakultät Bildende Kunst
– Veranstaltungen nach Fächern
– Kunstpädagogik / Didaktik der Bildenden Kunst / Ästhetische Bildung