Die grund_schule der künste* ist ein Bildungsort unter dem Dach der Universität der Künste Berlin und damit ein besonderer Baustein des Berliner Grundschullehramtsstudiums. Darüber hinaus ermöglicht die grund_schule der künste Kindern, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft, an der Welt der Künste teilzuhaben. Die Künste sind in diesem Zusammenhang als ein unverzichtbarer Kern der grundlegenden Bildung zu verstehen. Neben ihrem Eigensinn und –wert fördern und fordern die Künste Imaginationsfähigkeit und Fantasie und damit individuelle Lern- und Bildungskompetenz. In diesem Sinne erforschen in der grundschule der künste Studierende wie Lehrende gemeinsam mit Kindern und ihren Lehrerinnen und Lehrern, wie Bildung durch die Künste gelingen kann.



Zwischen Kind und Kunst – Ohne ästhetische Bildung ist kulturelle Bildung sinn-los

Rede von Kulturstaatsministerin Monika Grütters anlässlich der Einweihung der „grund_schule der künste“ der Universität der Künste
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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Winter 2017/18

Hier finden Sie das kommentierte Vorlesungsverzeichnis mit den Seminaren in Kunstdidaktik Grundschule und MÄERZ für das Wintersemester 2017 / 18 zum Download als pdf:

grund_schule der künste – Lerveranstaltungen im WiSe 2017_18

Hier finden Sie außerdem den Link zum aktuellen Online-Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Kunstdidaktik und Ästhetische Bildung.
Wichtiger Hinweis: Bei der Suche nach Lehrveranstaltungen online immer den folgenden Pfad wählen:

– Veranstaltungen der Fakultät Bildende Kunst
– Veranstaltungen nach Fächern
– Kunstpädagogik / Didaktik der Bildenden Kunst / Ästhetische Bildung

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Schriftenreihe band vier: Artist in residence

Rezension

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Orte – Räume – Athmosphären

Kabel und Korken, Klebebänder, Folien, Schnüre, Schläuche — fragile Augenblickskonstruktionen aus Draht und Stäben, punktuell von farbigen Akzenten durch­wirkt. Als diese kleinen, plastischen Ereig­nisse sind sie Teil eines größeren Gefüges — einer von Kindern, Künstlern und Künstlerin­nen inszenierten Landschaft.
Im Projekt ,Artist-in-Residence` (2014-­2016), von Kirsten Winderlich und Nick Ash an der Universität der Künste Berlin initiiert, verzichten die eingeladenen Kunstschaffen­den auf ein aktives Unterrichten. Stattdes­sen arrangieren sie Materialien und Objekte so, dass von den fragmentarischen Setzun­gen ein Anreiz ausgeht, damit zu hantieren, zu spielen, das Vorgefundene zu verändern und zu transformieren. Leere und Fülle, un­besetzter Raum und Material lassen einen ‚Ort’ entstehen, der als inszenierter zum Handeln einlädt und — in Anlehnung an Martina Löw— Raum als relationale Erfah­rung immer wieder neu konstituiert.
Das lebendige Zusammenspiel von theoreti­scher Fundierung (Kirsten Winderlich), dich­ter Beschreibung (Nick Ash), Reflexionen und Betrachtungen der Beteiligten zeigt, wie Kunstdidaktik von Handlungsräumen her neu zu denken wäre.
Welche Energie geht von einem Setting aus, das Wahrgenommenes — nicht Idee und In­tention — an den Anfang setzt? Sensibel für das Körperliche, das Beseelt-Figurative ent­decken die Kinder das Potential der Brico­lage und lernen mit und von den Dingen. Einmal nicht der Last der Erwartungen an ein Werk ausgesetzt, erleben Kunstschaffen­de und Kinder, wie sich im Respons auf eine konkrete plastisch-räumliche Situation neue Erfahrungen auftun und der materialisier­te Dialog in den eigenen Hervorbringungen weiterwirkt. Die Temporalität der Arbeiten hat etwas Befreiendes: Sie lässt eine Lust an repetitiven Handlungen, eine Freude am Kommen und Gehen verschiedener ästhe­tischer Muster entstehen. Fasziniert entde­cken die Beobachtenden — der Lehrer, die Studentin — welche Intensität das Sinnliche eröffnet. Es ist „eine Intensität, die weiter reicht als alles, was als Bedeutung, Ziel oder Zweck vorgestellt werden kann” (Jean-Luc Nancy).
Mit ,Artist-in-Residence` ist ein Format ent­standen, das die kontinuierliche Begegnung von Kindern, Künstlerinnen und Künstlern und Forschenden über einen längeren Zeit­raum ermöglicht. Verankert in der ,grund_ schule der Künste, einem raumbezogenen Lehr- und Forschungsmodell, macht es (Selbst-) Bildungsprozesse beschreibbar: als ein Geschehen, das sich in Zeit und Raum, im Widerspiel mit den Dingen und im Aus­tausch mit den Menschen vollzieht.
Ruth Kunz

erschienen in BDK-Mitteilungen 3/2017

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WICHTIG! OPEN LAB

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Wegen der Grundreinigung der Räumlichkeiten wird das OPEN LAB vom 17. August leider um eine Woche auf den 24. August (15-17 Uhr) verschoben werden.

Im September kann bei Bedarf ein Termin mit Lilian Kolarczyk ausgemacht werden. Meldet euch dafür bei ihr.

Lilian Kolarczyk (l.kolarczyk@web.de)

Ab dem 12. Oktober findet das Open Lab wieder wöchentlich statt.

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Rundgang 2017

Wieder öffnet die Universität der Künste ihre Türen zu Werkstätten, Ateliers, Studios und Proberäumen.

Die grund_schule der künste ist am 21. Juli von 13 bis 18 Uhr mit dabei und lädt zu einem Besuch ein und lässt mit diesem Ereignis das erlebnisreiche Sommersemester ausklingen.

Einen schönen Sommer und auf ein Wiedersehen im Wintersemester 2017/18!

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OPEN LAB

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Wer noch Literatur für seine Prüfung einsehen möchte, oder Fragen dazu hat, hat in diesem Semester noch am 13.07. von 15 bis 17 Uhr dazu Zeit.

In den Semesterferien stehen unsere Türen an folgenden Terminen offen:

3. August 15-17 Uhr
17. August 15-17 Uhr

Termine für den September gibt es nicht, bei (dringendem) Bedarf kann jedoch ein Termin mit Lilian Kolarczyk ausgemacht werden.

Lilian Kolarczyk (l.kolarczyk@web.de)

Ab dem 12. Oktober findet das Open Lab wieder wöchentlich statt.