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Max – Artists in Residence an Grundschulen Künstlerateliers in Schulen – Einladung zur Abschlusspräsentation

Max – Artists in Residence an Grundschulen ist ein Programm der Stiftung Brandenburger Tor in Kooperation mit der grund_schule der künste der Universität der Künste Berlin.

Das deutschlandweit einzigartige Programm bringt Künstlerinnen und Künstler mit Schulen zusammen und erprobt, wie neue Zugangsweisen für ästhetische Bildung von Schülerinnen und Schüler geschaffen werden können. Künstler errichten für ein Jahr ihr Atelier in Grundschulen und arbeiten dort an eigenen künstlerischen Projekten. Kinder wie Lehrkräfte haben Gelegenheit, die Ateliers zu besuchen und selbst künstlerisch tätig zu werden. Die Beteiligung und Einbindung der Lehrerinnen und Lehrer zielt auch auf die Entwicklung der Schulkultur. Der Zugang zu künstlerischer und kultureller Bildung soll so als grundlegender Bestandteil einer hochwertigen Bildung ermöglicht werden.

In Berlin nehmen fünf und in Brandenburg zwei Grundschulen an dem Programm teil. Max – Artists in Residence an Grundschulen wird von der Robert Bosch Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

Am 27. Juni 2017 bietet sich die Gelegenheit, in der Johann-Peter-Hebel-Schule in Berlin-Wilmersdorf die Arbeiten der Künstlerin Merle Richter und der Schülerinnen und Schüler kennen zu lernen. Ab 12:40 Uhr werden die Ergebnisse des vergangenen Jahres in Anwesenheit der Programmverantwortlichen und der Schulleitung präsentiert; zu diesem Abschluss der einjährigen Residenz möchten wir Sie herzlich einladen.

Für Merle Richter geht es in diesem Atelier darum, dass die Schüler entsprechend ihrer Interessen und Neigungen ihre eigenen Ideen entwickeln und künstlerisch umsetzen. Möglichst ohne gestalterische und inhaltliche Vorgaben begleitet die Künstlerin den Arbeitsprozess der Schüler durch Fragen, die zur Reflexion anregen oder durch kleine Hilfestellungen praktisch- technischer Art.
Neben der dokumentarischen Beobachtung einer heranwachsenden Ameisenkolonie beschäftigt sich Merle Richter, in einem recherche-basierten Arbeitsansatz, mit Fragen um das kulturell-technologische “Geprägt-sein” von Perspektive und Wahrnehmung.

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Merle Richter mit Schülern, Foto: Nick Ash

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, bitte melden Sie sich daher bis zum 26. Juni unter
presse@stiftungbrandenburgertor.de an.

Stiftung Brandenburger Tor
Als Kulturstiftung der Berliner Sparkasse ist die Stiftung Brandenburger Tor in den Bereichen Künste, Bildung und Wissenschaft tätig. Sie versteht sich als Kulturstiftung in einem Künstlerhaus, im wieder aufgebauten Haus von Max Liebermann am Pariser Platz. Max Liebermann, der große deutsche Maler, gibt dem Programm seinen Namen. In der Zusammenführung von Künsten, Bildung und Wissenschaft spiegelt sich das Ziel der Stiftungsarbeit wider, die Kenntnis von und die Kompetenz zur Kultur in ihrem ganz umfänglichen Sinne zu fördern.

grund_schule der künste der UdK Berlin
Die grund_schule der künste ist ein Bildungsraum unter dem Dach der Universität der Künste Berlin (UdK Berlin). In der grund_schule der künste erforschen Studierende wie Lehrende gemeinsam mit Kindern und ihren Lehrern, wie Bildung durch die Künste gelingen kann. Die grund_schule der künste der UdK Berlin gab über ihr Labor „Artist-in-Residence“ den Anstoß für das Projekt und übernimmt im Rahmen des Projektes die Beratung der Künstlerinnen und Künstler sowie die wissenschaftliche Konzeption und Begleitung des Programms unter der Leitung von Prof. Dr. Kirsten Winderlich.

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Bilderbücher

Bilderbücher sind unverzichtbar in Kindertagesstätten und Grundschulen.
Denn: Bilder bilden!

Die grund_schule der künste hat mit Mitteln der Senatsverwaltung für Schule, Bildung und Familie eine für das Bildungspotenzial von Bilderbüchern eigene Website entwickelt. Neben zahlreichen Bilderbüchern werden kontinuierlich konkrete Ideen für die künstlerische Arbeit mit Kindern zur Diskussion gestellt.

www.bilderbuchkunst.de

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Buchmalaktion auf großer Bühne – Lange Nacht der Wissenschaft

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Wenn aus Buchstaben Bilder werden … Dann lernt ein Buch laufen und überholt alle Schulbücher, die Du jemals hattest!

Neugierig? Dann mach mit und komm zu uns auf die Bühne in der Bibliothek. Wir wollen ein Sprachbuch entwickeln, das zum Sprechen bringt und dabei Bilder hervorlockt, ein Buch, das Dein Buch wird – und: in Deiner Hosentasche Platz findet …

Am 24. Juni von 17 bis 18.30 Uhr in der Universitätsbibliothek im Volkswagen-Haus, Berlin-Charlottenburg, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin.

Möglicherweise kennen Deine Lehrer schon unser allerneuestes Buch “Bilder bilden“, das Prof. Dr. Kirsten Winderlich, Leiterin der grund_schule der künste, für die Arbeit in Willkommensklassen geschrieben hat.

Diese Veranstaltung flankiert das Programm für die Lange Nacht der Wissenschaften im Bibliotheksgebäude der TU und der UdK Berlin.

Info
Conrad Rodenberg
conrad.rodenberg@gmx.de

Eintritt
14 Euro erm. 9 Euro
Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt;
Familienticket: 27,00 €

Infoseite der UdK

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Bühnenraumgestaltung

Der Bühnenraum für ein Konzertprojekt des Mädchenchors der Singakademie wurde von Nick Ash und Conrad Rodenberg (grund_schule der künste) gemeinsam mit Studierenden gestaltet. Ausgangspunkt ihres Konzeptes waren dabei Zeichnungen von Kindern mit vielfältigen kulturellen und sprachlichen Hintergründen, die sie mittels farbigen Tapes sowie einer Verschiebung des Maßstabs von 1 zu 100 in den Raum übertragen haben. Die durch diese Transformation bewirkte Abstrahierung der Kinderzeichnungen wird am Kopf des Saales durch eine das Konzert stetig begleitende Animation eines ausgewählten komplexen Zeichenprozesses gesteigert. Der Bühnenraum sensibilisiert so die Aufmerksamkeit für die Bedeutung der Kinderzeichnung als Ausdruck inneren Erlebens und Fühlens und tritt auf diese Weise in einen Austausch mit dem Konzert.

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Prof. Dr. Kirsten Winderlich

Schule und Museum

Eine Initiative mit Vertreter*innen aus Schule, Hochschule und Museum veröffentlicht ihre Visionen und Empfehlungen

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Wie soll nachhaltige Zusammenarbeit von Museen und Schulen in einer weltoffenen, diversen und inklusiven Gesellschaft gestaltet werden? Was muss in Museen und Schulen geschehen, damit Kindern und Jugendlichen Erfahrungsräume und damit umfassende Bildungschancen eröffnet werden?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Initiative Museum und Schule, in der sich mittlerweile sechzig Expert*innen aus Schule, Hochschule und Museum engagieren. Gegründet wurde die Initiative als Museologischer Salon vor einem Jahr am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg. Anstoß gab der Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, einen Leitfaden für eine veränderte Kooperationskultur zwischen Schule und Museum zu entwickeln, der auf dem weiterentwickelten Rahmenkonzept Kulturelle Bildung sowie dem neuen Rahmenlehrplan für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 in Berlin und Brandenburg basiert.

Am 19. Mai 2016 stellte die Initiative im Rahmen des 6. Museologischen Salons ihre Empfehlungen für die Zusammenarbeit von Museen und Schulen vor. Sie enthalten, neben einem gemeinsamen Leitbild, Visionen sowie konkrete Kernaufgaben für Berlin.

 

Prof. Dr. Kirsten Winderlich, Leiterin der grund_schule der künste der UdK Berlin, hat im Rahmen der Initiative Museum und Schule die fachwissenschaftliche Begleitung für die Schule unter besonderer Berücksichtigung der Ästhetischen Bildung übernommen.

Als einen weiteren Meilenstein, gerade auch im Hinblick auf die Entwicklung und Profilierung der künstlerischen Lehrkräftebildung der UdK Berlin, wird Kirsten Winderlich die Zusammenarbeit mit Museen im Praxissemester unter besonderer Berücksichtigung der Grundschule etablieren. Ziel ist hierbei die Bildungspotenziale Museum gemeinsam mit Studierenden, Schulen sowie Lehrenden aus Hochschule und Museum aufzuspüren, zu reflektieren und produktiv zu machen.

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