Die grund_schule der künste* ist ein Bildungsort unter dem Dach der Universität der Künste Berlin und damit ein besonderer Baustein des Berliner Grundschullehramtsstudiums. Darüber hinaus ermöglicht die grund_schule der künste Kindern, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft, an der Welt der Künste teilzuhaben. Die Künste sind in diesem Zusammenhang als ein unverzichtbarer Kern der grundlegenden Bildung zu verstehen. Neben ihrem Eigensinn und –wert fördern und fordern die Künste Imaginationsfähigkeit und Fantasie und damit individuelle Lern- und Bildungskompetenz. In diesem Sinne erforschen in der grundschule der künste Studierende wie Lehrende gemeinsam mit Kindern und ihren Lehrerinnen und Lehrern, wie Bildung durch die Künste gelingen kann.



Zwischen Kind und Kunst – Ohne ästhetische Bildung ist kulturelle Bildung sinn-los

Rede von Kulturstaatsministerin Monika Grütters anlässlich der Einweihung der „grund_schule der künste“ der Universität der Künste
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grund_schule kunst bildung, band fünf: sprachen

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Der fünfte Band der von Kirsten Winderlich herausgegebenen Schriftenreihe »grund_schule kunst bildung« widmet sich dem Thema »Sprachen« und meint damit nicht nur die vielen Sprachen dieser Welt, sondern insbesondere die Sprachen, die entstehen, wenn wir uns mit aller Aufmerksamkeit einer Sache widmen und dabei Sprachen entwickeln, die greifbar machen, was über die gewohnte Sprache im Kontext des »Schulwissens« fast unmöglich erscheint.
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Rezension von Ruth Kunz, Pädagogische Hochschule Bern, Schweiz

Schriftenreihe band vier: Artist in residence

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Orte – Räume – Athmosphären

Kabel und Korken, Klebebänder, Folien, Schnüre, Schläuche — fragile Augenblickskonstruktionen aus Draht und Stäben, punktuell von farbigen Akzenten durch­wirkt. Als diese kleinen, plastischen Ereig­nisse sind sie Teil eines größeren Gefüges — einer von Kindern, Künstlern und Künstlerin­nen inszenierten Landschaft.
Im Projekt ,Artist-in-Residence` (2014-­2016), von Kirsten Winderlich und Nick Ash an der Universität der Künste Berlin initiiert, verzichten die eingeladenen Kunstschaffen­den auf ein aktives Unterrichten. Stattdes­sen arrangieren sie Materialien und Objekte so, dass von den fragmentarischen Setzun­gen ein Anreiz ausgeht, damit zu hantieren, zu spielen, das Vorgefundene zu verändern und zu transformieren. Leere und Fülle, un­besetzter Raum und Material lassen einen ‚Ort’ entstehen, der als inszenierter zum Handeln einlädt und — in Anlehnung an Martina Löw— Raum als relationale Erfah­rung immer wieder neu konstituiert.
Das lebendige Zusammenspiel von theoreti­scher Fundierung (Kirsten Winderlich), dich­ter Beschreibung (Nick Ash), Reflexionen und Betrachtungen der Beteiligten zeigt, wie Kunstdidaktik von Handlungsräumen her neu zu denken wäre.
Welche Energie geht von einem Setting aus, das Wahrgenommenes — nicht Idee und In­tention — an den Anfang setzt? Sensibel für das Körperliche, das Beseelt-Figurative ent­decken die Kinder das Potential der Brico­lage und lernen mit und von den Dingen. Einmal nicht der Last der Erwartungen an ein Werk ausgesetzt, erleben Kunstschaffen­de und Kinder, wie sich im Respons auf eine konkrete plastisch-räumliche Situation neue Erfahrungen auftun und der materialisier­te Dialog in den eigenen Hervorbringungen weiterwirkt. Die Temporalität der Arbeiten hat etwas Befreiendes: Sie lässt eine Lust an repetitiven Handlungen, eine Freude am Kommen und Gehen verschiedener ästhe­tischer Muster entstehen. Fasziniert entde­cken die Beobachtenden — der Lehrer, die Studentin — welche Intensität das Sinnliche eröffnet. Es ist „eine Intensität, die weiter reicht als alles, was als Bedeutung, Ziel oder Zweck vorgestellt werden kann” (Jean-Luc Nancy).
Mit ,Artist-in-Residence` ist ein Format ent­standen, das die kontinuierliche Begegnung von Kindern, Künstlerinnen und Künstlern und Forschenden über einen längeren Zeit­raum ermöglicht. Verankert in der ,grund_ schule der Künste, einem raumbezogenen Lehr- und Forschungsmodell, macht es (Selbst-) Bildungsprozesse beschreibbar: als ein Geschehen, das sich in Zeit und Raum, im Widerspiel mit den Dingen und im Aus­tausch mit den Menschen vollzieht.
Ruth Kunz

erschienen in BDK-Mitteilungen 3/2017

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Die neue Publikation zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung von Prof. Dr. Kirsten Winderlich ist erschienen!

Wenn ein Individuum mit seiner Umgebung nicht auf komplexe, subtile und anregende Weise in Verbindung tritt, wird es wenig Bedeutsames zu sagen geben. (Elliot Eisner)

BilderbildenSprache

Eine Sprache zu lernen heißt auch etwas in dieser Sprache zu sagen zu haben. Dieses bedeutet, Wahrgenommenes, Erlebtes und Erfahrenes in seiner Vielfalt und Dichte zum Ausdruck zu bringen und sich darüber mit Anderen auszutauschen. Eine ästhetisch-künstlerische Sprachbildung fördert in diesem Sinne die Wahrnehmung und Imaginationsfähigkeit. Sie gibt Kindern Raum für das Spiel und Experiment mit Sprache und ermöglicht ihnen dadurch, Sprache zu gestalten.

In Auseinandersetzung mit der Frage, welche Medien Kinder in diesen Sprachbildungsprozessen unterstützen können, stellt Kirsten Winderlich zeitgenössische Bilderbücher vor, die auf bemerkenswerte Weise mit dem Alphabet spielen, und macht zahlreiche Vorschläge für Bildungspraxis und Unterricht. Nach „Bilder bilden“ ist „Bilder bilden Sprachen“ bereits die zweite Publikation zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung, die in hoher Auflage durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert wird.

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Ästhetisch-künstlerische Sprachbildung in der grund_schule der künste

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An zwei Terminen möchten wir Lehrerinnen und Lehrer einladen, die Arbeit der
grund_schule der künste (UdK Berlin) kennenzulernen. Besonderer Fokus liegt auf durchgeführten Projekten zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung. Die von der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie geförderten Projekte „Willkommensraum 01“ (Wintersemester 2016/17) und „Mein Buch“ (Sommersemester 2017) werden vorgestellt. Ziel der Veranstaltungen ist die Vermittlung von angewandten Ansätzen der grund_schule der künste, sowie reger Austausch über Perspektiven zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung.

Eingeladen sind alle Lehrkräfte an Grundschulen, die im Kontext von Sprachbildung arbeiten (Willkommensklassen; Deutsch, Kunst, Musik, DAF, DAZ).

Termine:
Montag 18.12.17 von 14:30 bis 16:30 Uhr
ODER
Dienstag 19.12.17 von 14:30 bis 16:30 Uhr

Ort:
Universität der Künste Berlin, Gebäude Bundesallee 1-12, 10719 Berlin (U9: Spichernstraße)
Raum 9 (Erdgeschoss)

Dozenten:
Nick Ash (grund_schule der künste, UdK)
Conrad Rodenberg (grund_schule der künste, UdK)

Anmeldung unter:
c.rodenberg@udk-berlin.de

 

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Bilder bilden Sprachen

Neue Publikation zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung befindet sich im Druck!

Wenn ein Individuum mit seiner Umgebung nicht auf komplexe, subtile und anregende Weise in Verbindung tritt, wird es wenig Bedeutsames zu sagen geben. (Elliot Eisner)

BilderbildenSpracheEine Sprache zu lernen heißt auch etwas in dieser Sprache zu sagen zu haben. Dieses bedeutet, Wahrgenommenes, Erlebtes und Erfahrenes in seiner Vielfalt und Dichte zum Ausdruck zu bringen und sich darüber mit Anderen auszutauschen. Eine ästhetisch-künstlerische Sprachbildung fördert in diesem Sinne die Wahrnehmung und Imaginationsfähigkeit. Sie gibt Kindern Raum für das Spiel und Experiment mit Sprache und ermöglicht ihnen dadurch, Sprache zu gestalten.

In Auseinandersetzung mit der Frage, welche Medien Kinder in diesen Sprachbildungsprozessen unterstützen können, stellt Kirsten Winderlich zeitgenössische Bilderbücher vor, die auf bemerkenswerte Weise mit dem Alphabet spielen, und macht zahlreiche Vorschläge für Bildungspraxis und Unterricht. Nach „Bilder bilden“ ist „Bilder bilden Sprachen“ bereits die zweite Publikation zur ästhetisch-künstlerischen Sprachbildung, die in hoher Auflage durch die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie gefördert wird.

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Ort und Raum – Präsentation

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Die Auseinandersetzung mit Ort und Raum ist essentiell für die Initiierung grundlegender ästhetischer Bildung. Aus diesem Grund nimmt diese in den Modulen für die Ästhetische Bildung in den Masterstudiengängen für das Grundschullehramt eine Schlüsselrolle ein.

Steigen Sie ein und folgen Sie der Präsentation des Seminars von Gabriele Sagasser (Carl-Kraemer-Grundschule) und Friederike Holländer (Bauhaus Archiv / Museum für Gestaltung), die auf beeindruckende Weise die Schnittstellen zwischen Hochschule, Schule und Museum produktiv macht.

Ort und Raum 2017

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Stottern – Audio-Beitrag, Band 5 unserer Schriftenreihe

Mit Kindern zu arbeiten und Künstlerin zu bleiben, ohne ins Stottern zu geraten, ist das Thema des Beitrags von Vivienne Appelius im 5. Band unserer Schriftenreihe “grund_schule kunst bildung” (Athena Verlag). Vor dem Hintergrund ihrer Erfahrungen im Praxissemester hat sie ihren alten Kassettenrecorder besprochen und dabei Ideen gefunden, wie Sprache und Kunst zusammenkommen können.

Hier finden Sie den Audio-Beitrag auf unserer Seite bei Voice Republica:
“Stottern” von Vivienne Appelius

 

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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Winter 2017/18

Hier finden Sie das kommentierte Vorlesungsverzeichnis mit den Seminaren in Kunstdidaktik Grundschule und MÄERZ für das Wintersemester 2017 / 18 zum Download als pdf:

grund_schule der künste – Lerveranstaltungen im WiSe 2017_18

Hier finden Sie außerdem den Link zum aktuellen Online-Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Kunstdidaktik und Ästhetische Bildung.
Wichtiger Hinweis: Bei der Suche nach Lehrveranstaltungen online immer den folgenden Pfad wählen:

– Veranstaltungen der Fakultät Bildende Kunst
– Veranstaltungen nach Fächern
– Kunstpädagogik / Didaktik der Bildenden Kunst / Ästhetische Bildung

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Schriftenreihe band vier: Artist in residence

Rezension

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Orte – Räume – Athmosphären

Kabel und Korken, Klebebänder, Folien, Schnüre, Schläuche — fragile Augenblickskonstruktionen aus Draht und Stäben, punktuell von farbigen Akzenten durch­wirkt. Als diese kleinen, plastischen Ereig­nisse sind sie Teil eines größeren Gefüges — einer von Kindern, Künstlern und Künstlerin­nen inszenierten Landschaft.
Im Projekt ,Artist-in-Residence` (2014-­2016), von Kirsten Winderlich und Nick Ash an der Universität der Künste Berlin initiiert, verzichten die eingeladenen Kunstschaffen­den auf ein aktives Unterrichten. Stattdes­sen arrangieren sie Materialien und Objekte so, dass von den fragmentarischen Setzun­gen ein Anreiz ausgeht, damit zu hantieren, zu spielen, das Vorgefundene zu verändern und zu transformieren. Leere und Fülle, un­besetzter Raum und Material lassen einen ‚Ort’ entstehen, der als inszenierter zum Handeln einlädt und — in Anlehnung an Martina Löw— Raum als relationale Erfah­rung immer wieder neu konstituiert.
Das lebendige Zusammenspiel von theoreti­scher Fundierung (Kirsten Winderlich), dich­ter Beschreibung (Nick Ash), Reflexionen und Betrachtungen der Beteiligten zeigt, wie Kunstdidaktik von Handlungsräumen her neu zu denken wäre.
Welche Energie geht von einem Setting aus, das Wahrgenommenes — nicht Idee und In­tention — an den Anfang setzt? Sensibel für das Körperliche, das Beseelt-Figurative ent­decken die Kinder das Potential der Brico­lage und lernen mit und von den Dingen. Einmal nicht der Last der Erwartungen an ein Werk ausgesetzt, erleben Kunstschaffen­de und Kinder, wie sich im Respons auf eine konkrete plastisch-räumliche Situation neue Erfahrungen auftun und der materialisier­te Dialog in den eigenen Hervorbringungen weiterwirkt. Die Temporalität der Arbeiten hat etwas Befreiendes: Sie lässt eine Lust an repetitiven Handlungen, eine Freude am Kommen und Gehen verschiedener ästhe­tischer Muster entstehen. Fasziniert entde­cken die Beobachtenden — der Lehrer, die Studentin — welche Intensität das Sinnliche eröffnet. Es ist „eine Intensität, die weiter reicht als alles, was als Bedeutung, Ziel oder Zweck vorgestellt werden kann” (Jean-Luc Nancy).
Mit ,Artist-in-Residence` ist ein Format ent­standen, das die kontinuierliche Begegnung von Kindern, Künstlerinnen und Künstlern und Forschenden über einen längeren Zeit­raum ermöglicht. Verankert in der ,grund_ schule der Künste, einem raumbezogenen Lehr- und Forschungsmodell, macht es (Selbst-) Bildungsprozesse beschreibbar: als ein Geschehen, das sich in Zeit und Raum, im Widerspiel mit den Dingen und im Aus­tausch mit den Menschen vollzieht.
Ruth Kunz

erschienen in BDK-Mitteilungen 3/2017

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WICHTIG! OPEN LAB

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Wegen der Grundreinigung der Räumlichkeiten wird das OPEN LAB vom 17. August leider um eine Woche auf den 24. August (15-17 Uhr) verschoben werden.

Im September kann bei Bedarf ein Termin mit Lilian Kolarczyk ausgemacht werden. Meldet euch dafür bei ihr.

Lilian Kolarczyk (l.kolarczyk@web.de)

Ab dem 12. Oktober findet das Open Lab wieder wöchentlich statt.

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Rundgang 2017

Wieder öffnet die Universität der Künste ihre Türen zu Werkstätten, Ateliers, Studios und Proberäumen.

Die grund_schule der künste ist am 21. Juli von 13 bis 18 Uhr mit dabei und lädt zu einem Besuch ein und lässt mit diesem Ereignis das erlebnisreiche Sommersemester ausklingen.

Einen schönen Sommer und auf ein Wiedersehen im Wintersemester 2017/18!

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OPEN LAB

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Wer noch Literatur für seine Prüfung einsehen möchte, oder Fragen dazu hat, hat in diesem Semester noch am 13.07. von 15 bis 17 Uhr dazu Zeit.

In den Semesterferien stehen unsere Türen an folgenden Terminen offen:

3. August 15-17 Uhr
17. August 15-17 Uhr

Termine für den September gibt es nicht, bei (dringendem) Bedarf kann jedoch ein Termin mit Lilian Kolarczyk ausgemacht werden.

Lilian Kolarczyk (l.kolarczyk@web.de)

Ab dem 12. Oktober findet das Open Lab wieder wöchentlich statt.

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Lange Nacht der Wissenschaft

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Lange Nacht der Wissenschaft – Buch Workout geschafft!

Auf der Bühne in der Bibliothek der TU und UdK wurde zur Langen Nacht der Wissenschaft gemeinsam mit Kindern an einem Sprachbuch gearbeitet. Das fertige Buch soll durch Bilder Sprache hervorlocken und dadurch die Entstehung neuer Bilder anregen.

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Max – Artists in Residence an Grundschulen Künstlerateliers in Schulen – Einladung zur Abschlusspräsentation

Max – Artists in Residence an Grundschulen ist ein Programm der Stiftung Brandenburger Tor in Kooperation mit der grund_schule der künste der Universität der Künste Berlin.

Das deutschlandweit einzigartige Programm bringt Künstlerinnen und Künstler mit Schulen zusammen und erprobt, wie neue Zugangsweisen für ästhetische Bildung von Schülerinnen und Schüler geschaffen werden können. Künstler errichten für ein Jahr ihr Atelier in Grundschulen und arbeiten dort an eigenen künstlerischen Projekten. Kinder wie Lehrkräfte haben Gelegenheit, die Ateliers zu besuchen und selbst künstlerisch tätig zu werden. Die Beteiligung und Einbindung der Lehrerinnen und Lehrer zielt auch auf die Entwicklung der Schulkultur. Der Zugang zu künstlerischer und kultureller Bildung soll so als grundlegender Bestandteil einer hochwertigen Bildung ermöglicht werden.

In Berlin nehmen fünf und in Brandenburg zwei Grundschulen an dem Programm teil. Max – Artists in Residence an Grundschulen wird von der Robert Bosch Stiftung und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg gefördert.

Am 27. Juni 2017 bietet sich die Gelegenheit, in der Johann-Peter-Hebel-Schule in Berlin-Wilmersdorf die Arbeiten der Künstlerin Merle Richter und der Schülerinnen und Schüler kennen zu lernen. Ab 12:40 Uhr werden die Ergebnisse des vergangenen Jahres in Anwesenheit der Programmverantwortlichen und der Schulleitung präsentiert; zu diesem Abschluss der einjährigen Residenz möchten wir Sie herzlich einladen.

Für Merle Richter geht es in diesem Atelier darum, dass die Schüler entsprechend ihrer Interessen und Neigungen ihre eigenen Ideen entwickeln und künstlerisch umsetzen. Möglichst ohne gestalterische und inhaltliche Vorgaben begleitet die Künstlerin den Arbeitsprozess der Schüler durch Fragen, die zur Reflexion anregen oder durch kleine Hilfestellungen praktisch- technischer Art.
Neben der dokumentarischen Beobachtung einer heranwachsenden Ameisenkolonie beschäftigt sich Merle Richter, in einem recherche-basierten Arbeitsansatz, mit Fragen um das kulturell-technologische “Geprägt-sein” von Perspektive und Wahrnehmung.

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Merle Richter mit Schülern, Foto: Nick Ash

Die Veranstaltung ist nicht öffentlich, bitte melden Sie sich daher bis zum 26. Juni unter
presse@stiftungbrandenburgertor.de an.

Stiftung Brandenburger Tor
Als Kulturstiftung der Berliner Sparkasse ist die Stiftung Brandenburger Tor in den Bereichen Künste, Bildung und Wissenschaft tätig. Sie versteht sich als Kulturstiftung in einem Künstlerhaus, im wieder aufgebauten Haus von Max Liebermann am Pariser Platz. Max Liebermann, der große deutsche Maler, gibt dem Programm seinen Namen. In der Zusammenführung von Künsten, Bildung und Wissenschaft spiegelt sich das Ziel der Stiftungsarbeit wider, die Kenntnis von und die Kompetenz zur Kultur in ihrem ganz umfänglichen Sinne zu fördern.

grund_schule der künste der UdK Berlin
Die grund_schule der künste ist ein Bildungsraum unter dem Dach der Universität der Künste Berlin (UdK Berlin). In der grund_schule der künste erforschen Studierende wie Lehrende gemeinsam mit Kindern und ihren Lehrern, wie Bildung durch die Künste gelingen kann. Die grund_schule der künste der UdK Berlin gab über ihr Labor „Artist-in-Residence“ den Anstoß für das Projekt und übernimmt im Rahmen des Projektes die Beratung der Künstlerinnen und Künstler sowie die wissenschaftliche Konzeption und Begleitung des Programms unter der Leitung von Prof. Dr. Kirsten Winderlich.

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Bilderbücher

Bilderbücher sind unverzichtbar in Kindertagesstätten und Grundschulen.
Denn: Bilder bilden!

Die grund_schule der künste hat mit Mitteln der Senatsverwaltung für Schule, Bildung und Familie eine für das Bildungspotenzial von Bilderbüchern eigene Website entwickelt. Neben zahlreichen Bilderbüchern werden kontinuierlich konkrete Ideen für die künstlerische Arbeit mit Kindern zur Diskussion gestellt.

www.bilderbuchkunst.de

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Buchmalaktion auf großer Bühne – Lange Nacht der Wissenschaft

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Wenn aus Buchstaben Bilder werden … Dann lernt ein Buch laufen und überholt alle Schulbücher, die Du jemals hattest!

Neugierig? Dann mach mit und komm zu uns auf die Bühne in der Bibliothek. Wir wollen ein Sprachbuch entwickeln, das zum Sprechen bringt und dabei Bilder hervorlockt, ein Buch, das Dein Buch wird – und: in Deiner Hosentasche Platz findet …

Am 24. Juni von 17 bis 18.30 Uhr in der Universitätsbibliothek im Volkswagen-Haus, Berlin-Charlottenburg, Fasanenstr. 88, 10623 Berlin.

Möglicherweise kennen Deine Lehrer schon unser allerneuestes Buch “Bilder bilden“, das Prof. Dr. Kirsten Winderlich, Leiterin der grund_schule der künste, für die Arbeit in Willkommensklassen geschrieben hat.

Diese Veranstaltung flankiert das Programm für die Lange Nacht der Wissenschaften im Bibliotheksgebäude der TU und der UdK Berlin.

Info
Conrad Rodenberg
conrad.rodenberg@gmx.de

Eintritt
14 Euro erm. 9 Euro
Kinder unter 6 Jahren haben freien Eintritt;
Familienticket: 27,00 €

Infoseite der UdK

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OPEN LAB

Wer Literatur einsehen oder wer sich in studienpraktischen Angelegenheiten
beraten lassen möchte oder wer einfach nur Austausch und Begegnung sucht,
dem steht die Tür zu unseren Räumen offen.

Ab sofort jeden Donnerstag von 15 bis 17 Uhr!

Ansprechpartnerin: Josefine Feiten (josefine.feiten@gmail.com)

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Modulabschlussprüfungen

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Die Termine für die Modulabschlussprüfungen in MÄErz und in Kunstdidaktik Grundschule stehen nun fest. Die Prüfungen finden statt am

Montag, den 17.7. ab 10 Uhr und
Dienstag, den 18.7. ab 10 Uhr

Am Montag sollen vornehmlich die Prüfungen in MÄErz und an dem Dienstag vornehmlich die Kunstdidaktik-Prüfungen stattfinden.

Der Tutoriumstermin, bei dem der Rahmen und die Anforderungen für die Prüfungen besprochen wird und Fragen besprochen werden können, findet am Dienstag, den 27.6. um 16 Uhr im Raum 12 in der Bundesallee 1-12 statt.

Die Anmeldung mit dem Prüfungsthema bis zum 3.7. an Frau Radke (Hardenbergstr. 33, Raum 122b)
maja.radke@intra.udk-berlin.de

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Schriftenreihe band vier: artist in residence

Rezension
grund_schule kunst bildung

band vier: artist in residence

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Ist „KUNST“ ein Medium, durch das etwas – ein Gedanke, ein Gefühl, eine Haltung, etc – durchscheinen können soll, dann muss sich das Kunststudium jedenfalls auch mit demjenigen beschäftigen, der außerhalb des Kunstschaffenden steht – dem Betrachter und dem durch die Kunst Betroffenen.
Das vorliegende Buch erzählt von einem Vermittlungsprojekt innerhalb der ästhetischen und künstlerischen Bildung, von einer „Versuchsanordnung“ und einem stringenten Konzept mit kreativem Freiraum, welches einerseits das Verstehen und andererseits das Verstanden werden auf überraschend umfassende und vor allem ungewöhnliche Art begreifbar und erlebbar macht.
Das Vermittlungsprojekt „Artist in Residence“ setzt direkt dort an, wo Kunst entstehen kann und bietet über die innovative Werkstattlehre einen interessanten Anknüpfungspunkt innerhalb der aktuellen Bildungsdebatte. Die Ernsthaftigkeit dieser Projektidee lässt sich am Zielpublikum, den Kindern und den KünstlerInnen, ablesen und zeigt einmal mehr, dass kulturelle Bildung im Speziellen nachhaltig wirksame Bedeutung im Allgemeinen bieten kann.
Erfahrungsberichte lassen den forschend Fragenden ein kreatives Bild von künstlerischem Experiment und (didaktikloser) Lehre machen und zeichnen eine neue Figur für notwendig innovative Bildungslandschaften in einer amorphen, individuellen Kollektivgesellschaft.

(Monika Abendstein mag.arch. Leitung bilding. Kunst- und Architekturschule für Kinder und Jugendliche)

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Kinderzeichnungsforschung: Methodenentwicklung

Nick Ash und Conrad Rodenberg entwickelten eine Methode im Kontext der Kinderzeichnungsforschung, bei der das Nachspüren und Aufzeigen der Zeichnung eine zentrale Rolle spielt. Das methodische Vorgehen verläuft
Strich für Strich in einem zeitintensiven Prozess, bei dem die Erhebung der zeichnerischen Details sowie der Spezifika der Zeichnung im Mittelpunkt stehen. Sich auf diese Weise “ein Bild von der Zeichnung zu machen” intendiert die individuelle Äußerung zu durchdringen und zu verstehen.

Entstehung Animation Kinderzeichnung

Zur Anschauung hier eine zeitlich geraffte Fassung des Prozesses, bei der sich die Zeichnung über 32 Sekunden entfaltet: