Die grund_schule der künste* ist ein Bildungsort unter dem Dach der Universität der Künste Berlin und damit ein besonderer Baustein des Berliner Grundschullehramtsstudiums. Darüber hinaus ermöglicht die grund_schule der künste Kindern, unabhängig von sozialer und kultureller Herkunft, an der Welt der Künste teilzuhaben. Die Künste sind in diesem Zusammenhang als ein unverzichtbarer Kern der grundlegenden Bildung zu verstehen. Neben ihrem Eigensinn und –wert fördern und fordern die Künste Imaginationsfähigkeit und Fantasie und damit individuelle Lern- und Bildungskompetenz. In diesem Sinne erforschen in der grundschule der künste Studierende wie Lehrende gemeinsam mit Kindern und ihren Lehrerinnen und Lehrern, wie Bildung durch die Künste gelingen kann.



Zwischen Kind und Kunst – Ohne ästhetische Bildung ist kulturelle Bildung sinn-los

Rede von Kulturstaatsministerin Monika Grütters anlässlich der Einweihung der „grund_schule der künste“ der Universität der Künste
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Bühnenraumgestaltung

Der Bühnenraum für ein Konzertprojekt des Mädchenchors der Singakademie wurde von Nick Ash und Conrad Rodenberg (grund_schule der künste) gemeinsam mit Studierenden gestaltet. Ausgangspunkt ihres Konzeptes waren dabei Zeichnungen von Kindern mit vielfältigen kulturellen und sprachlichen Hintergründen, die sie mittels farbigen Tapes sowie einer Verschiebung des Maßstabs von 1 zu 100 in den Raum übertragen haben. Die durch diese Transformation bewirkte Abstrahierung der Kinderzeichnungen wird am Kopf des Saales durch eine das Konzert stetig begleitende Animation eines ausgewählten komplexen Zeichenprozesses gesteigert. Der Bühnenraum sensibilisiert so die Aufmerksamkeit für die Bedeutung der Kinderzeichnung als Ausdruck inneren Erlebens und Fühlens und tritt auf diese Weise in einen Austausch mit dem Konzert.

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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis Sommer 2017

Wir freuen uns, dass die neu überarbeitete Bereichsseite der grund_schule der künste auf der UdK-homepage nun freigeschaltet ist.

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Hier finden Sie das kommentierte Vorlesungsverzeichnis mit den Seminaren in Kunstdidaktik Grundschule und MÄERZ für das Sommersemester 2016 zum Download als pdf: grund_schule_der_kuenste_SoSe_2017

Hier finden Sie außerdem den Link zum Online-Vorlesungsverzeichnis des Instituts für Kunstdidaktik und Ästhetische Bildung.

Nick Ash

Bilder bilden. Zeitgenössische Bilderbücher für die Arbeit in Willkommensklassen

Ich werde Wunder vollbringen

(Susie Morgenstern/Chen Jianghong)

Das Bilderbuch von Chen Jianhong mit einem Text von Susie Morgenstern bringt es auf den Punkt. Zeitgenössische Bilderbücher fördern Imaginationsfähigkeit. Sie bringen zum Sprechen und eröffnen Welten.

Inwieweit kann die Auseinandersetzung mit Zeitgenössischen Bilderbüchern Kinder unterstützen die deutsche Sprache zu lernen? Welche Impulse lassen sich aus der Kunst der Bilderbücher für eine ästhetisch-künstlerische Sprachbildung entwickeln?

Ausgehend von diesen Fragen hat Kirsten Winderlich eine Handreichung geschrieben, in der sie neugierig macht zwischen Bild und Text „lesen zu lernen“ und anregt Zeitgenössische Bilderbücher im Unterricht „ins Spiel zu bringen“.

Durch die großzügige Förderung der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie wird in den kommenden Wochen jede Berliner Grundschule ein Exemplar der Handreichung für die Arbeit in Willkommensklassen sowie den Kunst- und Deutschunterricht erhalten.Bilder_bilden_Cover_transparent

Nick Ash

grund_schule kunst bildung, band vier: artist in residence

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Die grund_schule der künste an der UdK Berlin steht für die Entwicklung und Sicherung einer umfassenden ästhetischen und künstlerischen Bildung in der Schule und greift damit die auf der Zweiten Weltkonferenz zur Kulturellen Bildung in Seoul (2010) geforderte nachhaltige »konstruktive Umgestaltung von Bildungssystemen und -strukturen durch künstlerische und kulturelle Bildung« auf.

In diesem Zusammenhang wurde in der grund_schule der künste ein eigenes Labor für Artist-in-Residence-Versuche an der Schnittstelle von Hochschule und Schule eingerichtet, deren experimentellen und kooperativen Vorgehensweisen für die Entwicklung innovativer künstlerischer Bildungspraxis mit Kindern im Fokus des vorliegenden zweisprachigen (deutsch/englisch) vierten Bandes der Schriftenreihe stehen und entsprechend dokumentiert und theoriegebunden reflektiert werden.

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Rückblick 2016

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Das Jahr 2016 war für die grund_schule der künste in vielerlei Hinsicht ein turbulentes Jahr:
Artist-in-Residence, Bilderbuchkunst, Der Kleine Prinz, Elbphilharmonie, Kooperation, Museum, Oper Remixed, Praxissemester und Mentoringqualifizierung, Schriftenreihe, SpielRaumStadt, Willkommensraum 01 …

Lesen Sie hier mehr …

[Arrangement: Conrad Rodenberg, Nick Ash. Photo: Nick Ash]

Prof. Dr. Kirsten Winderlich

Schule und Museum

Eine Initiative mit Vertreter*innen aus Schule, Hochschule und Museum veröffentlicht ihre Visionen und Empfehlungen

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Wie soll nachhaltige Zusammenarbeit von Museen und Schulen in einer weltoffenen, diversen und inklusiven Gesellschaft gestaltet werden? Was muss in Museen und Schulen geschehen, damit Kindern und Jugendlichen Erfahrungsräume und damit umfassende Bildungschancen eröffnet werden?

Mit diesen Fragen beschäftigte sich die Initiative Museum und Schule, in der sich mittlerweile sechzig Expert*innen aus Schule, Hochschule und Museum engagieren. Gegründet wurde die Initiative als Museologischer Salon vor einem Jahr am Landesinstitut für Schule und Medien Berlin-Brandenburg. Anstoß gab der Auftrag der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Wissenschaft, einen Leitfaden für eine veränderte Kooperationskultur zwischen Schule und Museum zu entwickeln, der auf dem weiterentwickelten Rahmenkonzept Kulturelle Bildung sowie dem neuen Rahmenlehrplan für die Jahrgangsstufen 1 bis 10 in Berlin und Brandenburg basiert.

Am 19. Mai 2016 stellte die Initiative im Rahmen des 6. Museologischen Salons ihre Empfehlungen für die Zusammenarbeit von Museen und Schulen vor. Sie enthalten, neben einem gemeinsamen Leitbild, Visionen sowie konkrete Kernaufgaben für Berlin.

 

Prof. Dr. Kirsten Winderlich, Leiterin der grund_schule der künste der UdK Berlin, hat im Rahmen der Initiative Museum und Schule die fachwissenschaftliche Begleitung für die Schule unter besonderer Berücksichtigung der Ästhetischen Bildung übernommen.

Als einen weiteren Meilenstein, gerade auch im Hinblick auf die Entwicklung und Profilierung der künstlerischen Lehrkräftebildung der UdK Berlin, wird Kirsten Winderlich die Zusammenarbeit mit Museen im Praxissemester unter besonderer Berücksichtigung der Grundschule etablieren. Ziel ist hierbei die Bildungspotenziale Museum gemeinsam mit Studierenden, Schulen sowie Lehrenden aus Hochschule und Museum aufzuspüren, zu reflektieren und produktiv zu machen.

 

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Oper remixed – Eine transkulturelle Begegnung zwischen Kunst und Bildung

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Vom 29. April bis zum 3. Mai trafen Studierende der UdK Berlin und der Seinan Gakuin Universität Fukuoka, Japan zu einem transkulturellen Austausch zusammen, bei dem es eine spannende Verschränkung des Ansatzes ästhetischer und künstlerischer Bildung der grund_schule der künste mit der Methode der Szenischen Interpretation gab. Ausgangspunkt war die Oper Madama Butterfly, in der Giacomo Puccini das Bild Japans im Europa des ausgehenden 19. Jahrhunderts verarbeitet hat. Unter Leitung von Conrad Rodenberg (grund_schule der künste, UdK), Reiner O. Brinkmann, Tobias Daniel Reiser, Aya Wilde (Junge Staatsoper Berlin) und Hitoshi Watanabe (Seinan Gakuin Universität) fand eine intensive Auseinandersetzung mit dem Opernstoff sowie ein inter- und transkultureller japanisch-deutscher Dialog statt, bei dem die Beschäftigung mit pädagogischen Haltungen und Herangehensweisen an Bildungsprozesse in den Fokus rückte.

Bei einem Workshop in der Staatsoper lernten die Studierenden durch die Szenische Interpretation die Handlung und Charaktere von Madama Butterfly ‘von innen’ kennen. Die Kunstform Oper, die den meisten mehr oder weniger fremd war, diente als Reibungsfläche, an der gegenseitige Klischees szenisch und künstlerisch verarbeitet wurden, um zu einem dezidierteren Bild zu gelangen. In den Räumen der grund_schule der künste wurden anschließend gemeinsam ästhetische Handlungsimpulse erarbeitet, die von Schüler_innen der Heinrich-von-Stephan-Gemeinschaftsschule erlebt und erprobt werden konnten. Die japanischen und deutschen Studierenden verbanden Tanz, Performance, Schattenspiel, Origami, Kaligraphie, Musik sowie Dichtung und japanische Teezeremonie zu verschiedenen interdisziplinären Erfahrungsräumen, welche die Schüler_innen zu individuellem Experiment und Ausdruck einluden. Besonders war hierbei für alle Beteiligten die reichhaltigen Möglichkeiten, sich über die Künste und jenseits von etwaigen Sprachbarrieren zu verständigen.

Den Abschluss des Projektes bildete der gemeinsame Besuch einer 25 Jahre alten Inszenierung von Madama Butterfly in der Staatsoper, bei dem Schüler_innen, Studierende und Dozent_innen mit sensiblem Sinn für das Inter- und Transkulturelle sowie eigenen ästhetisch-künstlerischen Perspektiven Zugänge zum Stoff der Oper finden konnten.

Conrad Rodenberg

Ästhetische Erfahrungen in Musealen Räumen (Rezension)

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[Rezension zum dritten Band der Schriftenreihe »grund_schule kunst bildung« von Kerstin Hallmann erschienen in den BDK-Mitteilungen 2/2016.]

Ästhetische Erfahrungen in musealen Räumen

Winderlich, Kirsten (Hg.) grund_schule kunst bildung, band drei: museum. Oberhausen (Athena Verlag) 2015; 112 Seiten; 19,50 Euro; ISBN: 978-3-89896-622-1

Die „grund_schule der künste“ (Udk Berlin) versteht sich als besonderen Bildungsort in dem durch interdisziplinäre Projekte erkundet wird, wie Bildung durch die Künste gelingen kann. Dies spiegelt sich auch in der dazugehörigen Schriftenreihe, die ästhetische Erfahrungen, Arbeits- und Forschungsweisen der Projekte dokumentiert und reflektiert. Während sich die beiden ersten Bände mit den Themenfeldern „ort & raum“ und „material“ beschäftigten, wagt der jüngst erschienene dritte Band den Weg aus den geschützten Projekträumen hinaus an museale Bildungsorte.
Im Zentrum steht die Frage, was ein Museum ist bzw. sein kann und wie sich Kinder museale Räume und dort Präsentiertes aneignen. Die Autoren des Sammelbandes geben Einblicke in performative, kartographierende, erzählerische und auditive Annäherungsweisen an zeitgenössische Kunst, kultur- und kunsthistorische Museumsorte. So erkunden beispielsweise Kinder das ästhetische Bildungspotenzial von Audioguides indem sie nicht vorproduziertes konsumieren, sondern selbst einen experimentellen Audioguide bei ihren Streifzügen durchs Museum erstellen. In einem anderen Projekt initiieren kunsthistorische Gemälde Imaginationen, die wiederum in sprechende, schreibende und performative Handlungen transformiert werden. Die Praxisbeispiele verdeutlichen, wie Ausstellungssituationen zu Handlungs- und Erfahrungsräumen für Kinder werden können, wenn es nicht primär um die Weitergabe kunsthistorisch abgesicherten Wissens geht.
Zu Wort kommen in den Beiträgen vor allem die Lernenden und dass sind in diesem Fall die teilnehmenden Kinder und Studierenden ebenso wie die Lehrenden. Denn hier geht es nicht nur um die Präsentation gelungener Projekte, sondern auch um den Versuch der Dokumentation und Erforschung ephemerer Bildungssituationen. So kann das Buch in zwei Richtungen gelesen werden. Zum einen als Ideenpool für experimentelle und handlungsorientierte Zugänge zu musealen Räumen und deren Ausstellungen. Und zum anderen als forschende Vorbereitung auf das nächste Projekt: Die Entwicklung eines Museumsführers für Kinder. Die vorliegenden Buchbeiträge aus dem Band „museum“ untersuchen dementsprechend primär die Frage, wie Kinder durch selbstbildende Wahrnehmungs- und Zugangsweisen in Kontakt mit Museen treten.

Kerstin Hallmann

Das Buch ist über den Athena Verlag erhältlich.

 

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The Art of Music Education 2016

Die grund_schule der künste stellt am 4.02.2016 in der Elbphilharmonie ihren Kooperationsansatz, der Trias von Hochschule, Schule und Kulturinstitution, als Best-Practise-Beispiel neben der Carnegie Hall (New York) zur Diskussion.

Pressestimmen

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Prof. Dr. Kirsten Winderlich

Artist-in-Residence an Grundschulen

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Die Stiftung Brandenburger Tor startet in Kooperation mit der grund_schule der künste der UdK Berlin ein Programm zur künstlerischen Förderung von Kindern.

Das Programm Max – Artists in Residence an Grundschulen ist ein Projekt der Stiftung Brandenburger Tor und der grund_schule der künste der UdK Berlin, das  nicht nur Impulse für den Kunstunterricht setzen sondern Kinder darüber hinaus im Schulalltag umfassend künstlerisch fördern will.

In diesem Zusammenhang werden zukünftig bis zu sechs Künstlerinnen und Künstler in Berliner Grundschulen „einziehen“. In ihren Ateliers in den Schulen ermöglichen sie Kindern eine Vielfalt an Kunst-Begegnungen und Gelegenheiten für eigene künstlerische Projekte. Beraten werden sie von Seiten der grund_schule der künste von Nick Ash. Auf die abschließende gemeinsame Ausstellung dürfen wir gespannt sein.

An der UdK Berlin hat Frau Prof. Winderlich die wissenschaftliche Projektleitung inne. Gemeinsam mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Evelyn May werden die ästhetischen und künstlerischen Bildungsprozesse qualitativ-empirisch beschrieben und für die Weiterentwicklung des Programms sowie die künstlerische Lehrkräftebildung produktiv gemacht.

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Schriftenreihe band drei: museum

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Was ist ein Museum? Was kann ein Museum für Kinder sein? Und wie können sich Kinder Zugänge zu Museen verschaffen? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der dritte Band der Schriftenreihe der grund_schule der künste. Wie in den vergangenen Bänden »Ort und Raum« sowie »Material« haben sich Lehrende gemeinsam mit Studierenden und Kindern Berliner und Brandenburger Grundschulen in ihren Seminaren mit grundlegenden Fragen Ästhetischer Bildung auseinandergesetzt. Ein Ziel war hierbei, Wege zu entdecken und zu erproben, das Museum als außerschulischen Lern- und Bildungsraum zu betreten, zu erfahren und wirksam zu machen. Dabei haben wir uns insbesondere auf das ›Erwachsenen-Museum‹ konzentriert, weil wir gerade in diesem besondere Bildungspotenziale sehen. In diesem Sinne intendiert unsere aktuelle Lehr- und Forschungstätigkeit im Rahmen der grund_schule der künste auch, die Kinder und ihre Bildungsprozesse im Museum für die Institution Museum zum Erscheinen zu bringen. Denn: In Zeiten, in denen verstärkt an den Bildungsauftrag der Museen appelliert wird, dürfte für diese aufschlussreich sein, wie sich insbesondere Kinder den Raum des Museums aneignen und auf unterschiedliche Weisen in Ausstellungen einzutauchen vermögen.

Die Beiträge: Annika Vogt: Schwelle. Performative Museumszugänge; Stella Konstaninou: Erzählen, Transkultur und Museum, Geschichten und Exkurse; Nick Ash: What is this? Reflections on a school visit to the Hamburger Bahnhof; Melanie Neumann: Zu Besuch bei Beuys; Gabriele Sagasser: Aussichten auf die Zusammenarbeit zwischen Schule und Museum; Kirsten Winderlich: Die Pfaueninsel. Kartierungen – mit einem Foto-Essay von Cindy Korne; Hanna Sybille Müller: »dinge in bewegung bringen«. Sommersemester 2015; Conrad Rodenberg: »Es war schon mal ein schöner Stein«. Ein Audioguide-Experiment; Kirsten Winderlich: Der Museumsführer, den ich mir erträume …

Das Buch ist über den Athena Verlag erhältlich.

Stella Konstantinou

Die grund_schule der künste öffnet ihre Bilderbuchwerkstatt für Willkommensklassen

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Die Kinder können den besonderen Raum, der von Olafur Eliasson gestaltet wurde, als Mitspieler entdecken und die Bilderbuchsammlung erleben. Im Anschluss erhalten die Kinder im Atelier die Gelegenheit ihre eigenen Bilder zur Sprache zu bringen.

Das Projekt entwickelt die Künstlerin und UdK Absolventin Stella Konstantinou in Zusammenarbeit mit Prof. Dr. Kirsten Winderlich und UdK Studierenden aus verschiedenen Fakultäten.

Aktuelle Kooperationsschulen:

Katharina-Heinroth-Grundschule
Nehring-Grundschule

Zeit: Januar – Juni 2016

Für Kooperationsanfragen, Termine und weitere Infos

Kontakt:

Stella Konstantinou
stella_konstantinou(at)gmx.de

Annika Vogt

Kooperation

Kooperation mit der Jungen Staatsoper

 

Die Junge Staatsoper entwickelte gemeinsam mit der Forschungswerkstatt der grund_schule der künste (Universität der Künste Berlin) unter der Leitung von Annika Vogt ein Kooperationsformat, in dem sich Studierende und Lehrende mit Schüler_innen mit Hilfe ästhetischer Praktiken mit der Perspektive „Kind“ auf Märchenstoffe auseinandersetzen. Im Zentrum der gemeinsamen Arbeit stehen dabei die individuellen Zugänge der Kinder zu existentiellen Themen und Fragen und die Transformation dieser in künstlerische Aufführungs- und Bildungsprozesse. Die Ergebnisse der gemeinsamen Arbeit werden konkret zum „Material“ für eine musikalische, theatrale und tänzerische Auseinandersetzung auf der Bühne.

Künstlerische Leitung: Johanne Bro (Tanz), Tobias Daniel Reiser (Musik), Annika Vogt (Theater)

Forschungswerkstatt: Annika Vogt mit Studierenden der grund_schule der künste (UdK Berlin)

 

Aktuell:

„Schuhwerk für Katzen“ (in Kooperation mit der Helmuth-James-von-Moltke-GS)

Das Märchen vom gestiefelten Kater erzählt von einem armen Müllerssohn, dem als einziges Erbe nur ein Kater bleibt. Der aber hat es in sich und erweist sich als Freund und Hoffnungsträger. Dank seiner Instinkte, seiner Intuition und seiner Intelligenz durchbricht er die festgefügte Gesellschaftsordnung, befreit sich und seinen Herrn daraus und stärkt ihr Selbst-Bewusstsein. Dieser kraftvollen zukunftsweisenden Begegnung wird in dem künstlerischen Projekt nachgegangen werden. Wir fragen nach den gestiefelten Katern von Heute, nach den Freunden der Kinder – realen wie auch fiktiven – und wollen Kinder auf diese Weise an ihre Selbstbildungs- und Gestaltungskräfte erinnern. Wie sehen Kinder ihre Zukunft? Wie gestaltet sich für sie der Weg, den sie mit Hilfe einer Freundin oder eines Freund beschreiten?

 

2014

„Glück“ (in Kooperation mit der Comenius-Grundschule)

Im April 2013 veröffentlichte Unicef eine Studie, der zufolge deutsche Kinder eine steigende innere Unzufriedenheit empfinden. Die Lebensumstände sind besser als die von Kindern vieler anderer Länder auf der Welt und dennoch sind viele Mädchen und Jungen in Deutschland unglücklich. Dieser Kluft zwischen äußeren Lebensumständen und individueller Bewertung wurde in diesem Projekt nachgegangen.

Im Rahmen der Forschungswerkstatt an der Universität der Künste wurde auf der Basis des Märchens „Hans im Glück“das Wesen von Glück erforscht: Wie fühlt sich Glück an? Wie finde ich Glück? Wie fühlt es sich an, wenn das Glück verloren ist?

 

2013

„Wehr den Wolf“ (in Kooperation mit der Comenius-Grundschule)

Das Projekt brachte Handlungsweisen der Märchenfiguren aus »Rotkäppchen« und Prävention vor Missbrauch zusammen. Unter dem Motto »Wehr den Wolf!« fragten wir mit Grundschüler_innen der Comenius-Schule nach Handlungsalternativen des Rotkäppchens gegenüber dem Wolf. Sei es der Kampf mit heißem Würstchenwasser, wie es in einer weniger bekannten Version der Brüder Grimm erzählt wird, oder eine Hilfsaktion von Blaukäppchen –  eigene künstlerische Erzählweisen der Selbstbestimmung und Selbstbehauptung wurden über Musik, Performance und Tanz auf die Bühne gebracht.

 

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Annika Vogt

Kooperation Kulturinstitution: Inszenierungsformate

Annika Vogt ist in der grund_schule der künste als Lehrkraft für besondere Aufgaben tätig. Ihr Lehr- und Forschungsschwerpunkt ist das Zeitgenössische Theater und die Performance. Ihre Seminare und Forschungsprojekte beschäftigen sich mit Ästhetischen Bildungsprozessen aus der Perspektive theatraler und performativer Verfahren. Dabei untersucht sie Konzepte des Körpers, der Zeit, des Raums und des Materials auf ihren ästhetischen Bildungsgehalt hin. Besonderes Interesse liegt im Spiel mit Fiktion und Wirklichkeit, der Körpererfahrung, in biografischen und fiktionalen Erzähltechniken sowie Dingen, die über ihre funktionale Bedeutung hinaus betrachtet werden.

Theoretische Anlehnung findet sich in ihrer Lehre und Forschung in Ansätzen der Theorie der Performativität, des Embodiments sowie der phänomenologischen Bildungsforschung.

Sie entwickelte für die grund_schule der künste ein Forschungs-und Inszenierungsformat, das mit verschiedenen Kooperationskulturinstitutionen (Staatsoper, Philharmonie) umgesetzt wird. Dabei werden performative Verfahren als Forschungsstrategien eingesetzt und die Ergebnisse inszeniert.

Aktuelle Fragestellungen:

Wie können performative Verfahren ästhetische Bildungsprozesse in der Schule initiieren?

Wie kann die Suche nach theatralen Ausdrucksformen von Selbstbildung gestaltet werden, so dass das Kind mit seiner Perspektive und Fragestellungen im Mittelpunkt steht?

Welche Rolle spielt der Körper beim Anbahnen und Unterstützen von Ästhetischen Bildungsprozessen?

Welchen Bildungsgehalt haben Dinge, wenn man sie aus einer performativen Perspektive aus betrachtet?

Welchen Zugang bieten Schwellenerfahrungen als eine performative Dimension ästhetischer Erfahrung zu Museen?

Nick Ash

Artist-in-Residence 2015/16

Artist-in-Residence im Wintersemester 2015/16 ist Michaela Nasoetion.
Herzlich Willkommen!

Michaela Nasoetion entwickelt – als Künstlerin und Visionärin – ästhetische Tools, mit denen sie Handlungs-, Imaginations- und Dialogräume schafft, die den Teilnehmenden einen besonderen Austausch und ein ko-kreatives Tun ermöglichen. Typische Formate ihrer medienübergreifenden Arbeiten sind partizipative Installationen, situative Aktionen und ko-laborative Workshops.

Sie studierte Freie Kunst an der Akademie der bildenden Künste in München, an der HfbK Hamburg (Diplom) und am Goldsmiths College in London (Postgraduierten Diplom) und lebt und arbeitet seit 1997 in Berlin.

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Prof. Dr. Kirsten Winderlich

Willkommensklassen

Die grund_schule der künste lädt in den kommenden Semestern Flüchtlingskinder gemeinsam mit ihren Lehrer_innen in ihre Bilderbuchwerkstatt ein. Der besondere Ort eröffnet den Kindern einen „Raum für Bildung und Bilder“ (Olafur Eliasson, 2015).

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Rundgang 2015

Jedes Jahr öffnet die größte künstlerische Hochschule wieder die Werkstätten, Ateliers, Studios und Probenräume.
Die grund_schule der künste ist dabei und lädt am 18. und 19. Juli von 12 bis 16 Uhr zu einem Besuch ein und lässt mit diesem Ereignis das erlebnisreiche Sommersemester ausklingen.

Einen schönen Sommer und auf Auf Wiedersehen im Wintersemester 2015/16!

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Die Vitrine wurde von Niels Trannois und Schülern der Picasso Grundschule gestaltet
Prof. Dr. Kirsten Winderlich

Die Bilderbuchwerkstatt hat begonnen

Unsere Urteilskraft ist in der Kreativität der Kindheit verankert.
Olafur Eliasson

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Olafur Eliasson
Raum für Bildung und Bilder
2015
Wood, fabric, carpet, lights, foam
450 x 820 x 780 cm
Installation view at UdK, Grundschule der Künste, Berlin 2015
Photographer: Nick Ash
Courtesy of Raum für Bildung und Bilder by Olafur Eliasson, responding to Kirsten Winderlich’s concept of the Bilderbuchwerkstatt at grund_schule der künste, Berlin
© 2015 Olafur Eliasson